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Bei der Analyse des map-report wurden Kriterien wie die Qualität der Produkte, die Bilanzen und das kostenbewusste Verhalten der geprüften Versicherungsunternehmen berücksichtigt. Aber auch der Service wurde in das Rating einbezogen und von den Experten anhand von Beschwerden und Prozessen geprüft. Neu in der Analyse ist eine Übersicht, in der die „Stärken und Schwächen“ der größten Versicherer aufgezeigt werden. Für die Debeka hoben die Analysten u. a. niedrige Verwaltungskosten, die erzielte Nettorendite und die erbrachten Leistungen für die Kunden in der Vergangenheit sowie die errechneten Leistungen für die Zukunft, als „besondere Stärken“ hervor. „Besondere Schwächen“ wurden keine aufgeführt.
Deutlich machte Poweleit in seiner Studie neben der Bewertung der Lebensversicherer aber auch, dass die Bundesbürger immer noch zu wenig für ihre Altersvorsorge ausgäben. Statistisch gesehen würden für die Altersvorsorge monatlich 69 Euro aufgewandt. Zum Vergleich schreibt der map-report: „Gewichte man die vom ADAC ermittelten Autokosten pro Monat mit den Zulassungszahlen, so gibt der Bundesbürger – nach alten Spritpreisen – rund 580 Euro pro Monat für sein Auto aus.“
Der map-report galt ursprünglich als Informationsservice für Insider der Versicherungsbranche. Zwischenzeitlich hat er sich aber als unabhängiger Wirtschaftsdienst etabliert und nimmt auf dem Gebiet der Analyse von Versicherungsunternehmen und deren Produkte eine Vorreiterrolle ein.
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