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Parkplatzbeschilderung muss eindeutig sein
05. November. 2009 14:50 Uhr | Druckansicht
Jeder Autofahrer stand vermutlich schon einmal im Parkverbot, ohne es
zu wissen. Denn oft führt eine irreführende Beschilderung zu Konfusion.
Die Kosten einer solchen Verwirrung muss nicht unbedingt der Autofahrer
zahlen, klären jetzt ARAG Experten auf.
Sie beziehen sich auf eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln. Ein Autofahrer hatte sein Auto auf einem kostenpflichtigen Parkplatz abgestellt und dafür auch ordnungsgemäß einen Parkschein gezogen. Was er nicht gesehen hatte: Einige Meter weiter wurde das Parken für den von ihm genutzten Zeitraum eingeschränkt. Das Schild hätte er auch nicht sehen müssen, entschied das Gericht zugunsten des Fahrers. Hätte die Einschränkung auf der vom Kläger genutzten Parkfläche gelten sollen, hätte die Stadt dies durch einen Zusatz klar stellen müssen. Da auch der Parkschein keine Ausnahmeregelung aufgedruckt habe, dürfe geparkt werden, sagten die Richter daher und wiesen die Stadt an, dem Kläger sowohl die erhobene Verwaltungs- als auch die Abschleppgebühr zu erstatten (VG Köln, Az.: 20 K 3999/07).
Sie beziehen sich auf eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln. Ein Autofahrer hatte sein Auto auf einem kostenpflichtigen Parkplatz abgestellt und dafür auch ordnungsgemäß einen Parkschein gezogen. Was er nicht gesehen hatte: Einige Meter weiter wurde das Parken für den von ihm genutzten Zeitraum eingeschränkt. Das Schild hätte er auch nicht sehen müssen, entschied das Gericht zugunsten des Fahrers. Hätte die Einschränkung auf der vom Kläger genutzten Parkfläche gelten sollen, hätte die Stadt dies durch einen Zusatz klar stellen müssen. Da auch der Parkschein keine Ausnahmeregelung aufgedruckt habe, dürfe geparkt werden, sagten die Richter daher und wiesen die Stadt an, dem Kläger sowohl die erhobene Verwaltungs- als auch die Abschleppgebühr zu erstatten (VG Köln, Az.: 20 K 3999/07).
Kategorie: Rechtsschutzversicherung
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