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Wer bereits vorgesorgt hat, sorgt auch in Zukunft weiter vor
28 Prozent der 18- bis 59-Jährigen in Deutschland (entspricht 10,6 Mio. Personen) beabsichtigen, in den kommenden 12 Monaten unmittelbar oder mittelbar altersvorsorgerelevante Geldanlagen zu erwerben. Bei den Vorsorgebereiten handelt sich mit deutlicher Mehrheit um diejenigen, die auch zuvor bereits etwas für ihre private Altersvorsorge getan haben. Die geringste Vorsorgebereitschaft zeigt sich bei denjenigen, die auch bisher wenig oder gar nicht in ihre private Altersvorsorge investiert haben (insbesondere Geringverdiener). Rund ein Drittel (32%) der 18- bis 59-Jährigen fühlt sich bezüglich des Themas Altersvorsorge bislang nicht ausreichend informiert oder zeigt sich uninteressiert.
Private Rentenversicherungen besonders beliebt
Die meisten Vorsorgebereiten wollen im Rahmen von AV-Neuabschlüssen zwischen 51 und 100 Euro im Monat (zusätzlich) für ihre Altersvorsorge ausgeben. Insbesondere Geringverdiener sind auch an kleineren Vorsorgebeträgen von bis zu 50 Euro im Monat interessiert. Das größte Interesse der Vorsorgebereiten besteht am Abschluss von privaten Rentenversicherungen (14%), gefolgt von Bausparverträgen (13%). Daneben sind auch die betriebliche Altersvorsorge und die Riester-Rente recht beliebt (je 10%). Im Vergleich zum Vorjahr hat das Interesse an Kapital-Lebensversicherungen sehr deutlich um etwa die Hälfte nachgelassen: Nur noch 1,6 Prozent der 18-59-Jährigen beabsichtigen, in den nächsten zwölf Monaten eine Kapital-Lebensversicherung abzuschließen. Das Image der Kapital-Lebensversicherung als Geldanlage hat sich im Vergleich zum Vorjahr allerdings deutlich erholt.
Studienleiter Christoph Müller von der psychonomics AG resümiert: "Private Altersvorsorge sollte in jungen Jahren beginnen. Die Studie zeigt, dass viele Menschen sich zwischen 30 und 35 Jahren und später noch einmal zwischen 45 und 50 Jahren verstärkt um ihre Altersversorgung kümmern. Wer jedoch erst mit 45 Jahren anfängt, an sein Auskommen im im Alter zu denken, kann die bis dahin entstandene Vorsorgelücke häufig nicht mehr ausgleichen".
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