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Die Bestätigung folgt auf die Ankündigung von Allianz, ihre Banktochter Dresdner Bank AG (Long-term IDR 'A+' und Short-term IDR 'F1+', Rating Watch Negative) an die in Deutschland ansässige Commerzbank AG (Long-term IDR 'A' und Short-term IDR 'F1', Rating Watch Negative) zu verkaufen. Eine separate Mitteilung zu den Ratings von Dresdner Bank AG und von Commerzbank AG wurde heute veröffentlicht. Die Transaktion beläuft sich auf 9,8 Mrd. Euro und wird in zwei Schritten im Laufe des Jahres 2009 abgeschlossen werden. Im Verlauf dieses Prozesses wird die Allianz mit knapp unter 30% größter Aktionär der Commerzbank werden. Der Anteil wird in der Bilanz als verbundenes Unternehmen angesetzt werden. Dies bedeutet, dass der Wert der Beteiligung in der Bilanz der Allianz ihrem Anteil am Eigenkapital der Commerzbank entsprechen wird.
„Mit dem Verkauf verbessert die Allianz-Gruppe ihr Risikoprofil, da sich die Banktochter insgesamt nachteilig für das Rating ausgewirkt hat“, sagt Tim Ockenga, Director im europäischen Versicherungsbereich in Frankfurt. „Als unmittelbare Auswirkung wird sich die pro-forma-Solvabilitätsquote der Allianz-Gruppe um 14 Prozentpunkte auf 159% verbessern.“
Für die Zukunft erwartet Fitch, dass die Allianz im Geschäft mit der neu formierten Bank von der exklusiven Vertriebspartnerschaft für Versicherungsprodukte sowie von ihrer bevorzugten Partnerschaft im Asset Management profitieren könnte. Es bleibt abzuwarten, ob Allianz diese Potenziale realisieren kann, da die vorherige Vertriebskooperation zwischen Commerzbank und der im Eigentum der AMB-Generali-Gruppe befindlichen Volksfürsorge nicht erfolgreich war. Darüber hinaus erwartet Fitch, dass die Vertriebszahlen aus dem Bancassurancegeschäft aufgrund der Herausforderungen hinsichtlich der Integration der beiden Kreditinstitute kurzfristig rückläufig sein werden. Zusätzlich wird erwartet, dass die Gewinnmargen aus dem neuen Bancassurancegeschäft deutlich niedriger ausfallen werden, als mit Dresdner Bank allein. Darüber hinaus wird die Allianz-Gruppe als Hauptaktionärin der Commerzbank gegenüber Umsetzungsrisiken aus der Transaktion sowie einer höheren Ertragsvolatilität eine insgesamt erhöhte Exposition aufweisen.
Als Teil der Transaktion wird Allianz 975 Mio. Euro in eine Zweckgesellschaft für bestimmte ABS/Monoliner-Aktiva der Dresdner Bank einzahlen und darüber hinaus die cominvest kaufen, den Asset Manager der Commerzbank. Um die eigenen Assurbanking-Aktivitäten weiter auszubauen, wird Allianz die Mehrheit an der Oldenburgischen Landesbank behalten sowie die eine Million Bankkunden weiter betreuen, welche in den Vorjahren vom eigenen Versicherungsvertrieb gewonnen worden waren und weiterhin in den Ausbau von Bankagenturen investieren.
Ratings der Allianz-Kerngesellschaften:
Allianz Versicherungs-AG: IFS 'AA', Ausblick ‚stabil’
Allianz Lebensversicherungs-AG: IFS 'AA', Ausblick ‚stabil’
Allianz Private Krankenversicherungs-AG: IFS 'AA', Ausblick ‚stabil’
Allianz Elementar Versicherungs-AG: IFS 'AA', Ausblick ‚stabil’
Allianz Insurance Plc: IFS 'AA', Ausblick ‚stabil’
AGF-Assurance Generales de France SA Vie: IFS 'AA', Ausblick ‚stabil’
AGF-Assurance Generales de France SA IART: IFS 'AA', Ausblick ‚stabil’
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