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Aufgrund der großen Volatilität an den Finanzmärkten gibt der W&W-Konzern – wie bereits in der Ad-hoc-Mitteilung vom 2. Oktober 2008 gemeldet – derzeit keine Prognose für den Jahresgewinn. Dr. Alexander Erdland, Vorsitzender des Vorstandes der W&W AG: „Im Rahmen unseres in 2006 aufgesetzten Restrukturierungskurses haben wir frühzeitig zum Ausdruck gebracht, dass 2008 ein besonders schwieriges Jahr für uns wird. Die Finanzmarktkrise hat unsere Bemühungen noch erschwert, die Belastungen durch den Kapitalmarkt sind zusätzlich zu meistern.“ Im Vergleich zu anderen sei die Unternehmensgruppe aber durch die Kombination zweier Geschäftsfelder mit jeweils breiter Kundenbasis auf solidem Weg.
Hohe Zuwächse im Neugeschäft verbuchte die Stuttgarter W&W-Gruppe vor allem im Bausparen. Deutlich stärker als in der Branche erhöhte sich das Bruttoneugeschäft nach Bausparsumme um 28,3 Prozent von 5,8 auf 7,5 Milliarden Euro. Auch im Baufinanzierungsgeschäft erreichte der Vorsorge-Spezialist im Berichtszeitraum ein kräftiges Plus: In den ersten drei Quartalen lag das Kreditneugeschäft bei 3,2 Milliarden Euro und erhöhte sich verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 20,5 Prozent.
Der Neuzugang bei den Personenversicherungen der W&W-Gruppe erhöhte sich, branchenüblich gemessen am Annual Premium Equivalent, in den ersten neun Monaten des Jahres 2008 um 1,9 Prozent auf 163,9 Millionen Euro. In der Kompositversicherung macht sich der Verdrängungswettbewerb besonders bemerkbar, so dass das Neugeschäft gemessen am anteiligen Jahresbestandsbeitrag mit 125,7 Millionen Euro um 6,2 Prozent hinter dem Vorjahreswert zurückliegt. Der Gesamtabsatz an eigenen Fonds und Drittfonds, die über die Vertriebswege der W&W-Gruppe vermittelt werden, liegt mit 296,1 Millionen Euro trotz einer durch die Finanzmarktentwicklungen ausgelösten Unsicherheit bei den Anlegern nur 2,7 Prozent hinter dem Vorjahreswert zurück.
„Die Finanzmarktkrise wird die Branche weiter herausfordern und am Ende auch verändern. Wir werden alles tun, um mit starker Substanz unsere Chancen zu nutzen“, so Erdland abschließend.
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