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In diesen Sparten ist die positive Grundstimmung vom Jahresbeginn in eine negative Einschätzung umgeschlagen. Davon ist die Krankenversicherung am stärksten betroffen. Das ist das Ergebnis des „Vertriebsmonitors für die Assekuranz 2008“, der vom Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen und vom Deutschen Ring in Kooperation mit dem Versicherungsmagazin erstellt wurde.
Marktaussichten 2009: Krankenversicherung bereitet Sorge
Mit Blick in die Zukunft wird sich an der verhaltenen Prognose wenig ändern. Die Marktaussichten für die Krankenversicherung werden sogar leicht negativ eingeschätzt. Hier spiegeln sich die Unsicherheiten der Gesundheitsreform wider. Die privaten Krankenversicherer (PKV) sehen beispielsweise dem Zwang zur Einführung des Basistarifs mit Sorge entgegen, und sie spüren schon jetzt die Zugangsbeschränkungen für Angestellte in der Vollversicherung. Gut 60 Prozent der Befragten prognostizieren für die zweite Jahreshälfte 2008 eine schwächere Entwicklung für das Krankenversicherungsgeschäft.
Maklervertrieb setzt auf Nicht-Leben Geschäft
Der Geschäftsverlauf in den Bereichen Leben und Nicht-Leben wird nach Aussage der Befragten im zweiten Halbjahr 2008 nahezu stagnieren. Dies wird von den verschiedenen Versicherungsvertrieben in der generellen Tendenz einheitlich prognostiziert. Dabei zeigen sich jedoch die Makler für das Nicht-Leben Geschäft am zuversichtlichsten. Die Vertriebsbereiche der Versicherungsunternehmen sehen das Potenzial im Vergleich etwas schwächer ausgeprägt. Im Leben Geschäft zeigt sich ein ähnliches Bild. Die Makler schätzen die Marktperspektiven auch hier etwas positiver ein als der hauseigene Versicherungsvertrieb. Trotz dieser Zuversicht, stellt sich der Makler-Markt selber auf Konsolidierung ein. Grund hierfür sind vor allem die anspruchsvollen Finanzberatungsrichtlinien des reformierten Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) seit Jahresbeginn sowie die EU-Vermittlerrichtlinie vom Mai 2007. Die gestiegenen Anforderungen an Beratungsqualität und Dokumentation lässt das Interesse an Maklerpools stark wachsen. Knapp 60 Prozent der Fach- und Führungskräfte der Versicherungswirtschaft sind der Ansicht, dass diese Organisationsformen starken Zulauf erhalten werden.
Hintergrundinformationen
Für den „Vertriebsmonitor für die Assekuranz 2008“ wurden vom 10. Juni bis 8. Juli 2008 447 Fach- und Führungskräfte im Innen- und Außendienst der Assekuranz befragt. Die Erhebung wurde vom Deutschen Ring in Zusammenarbeit mit dem Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen und dem Versicherungsmagazin durchgeführt.
Über den Deutschen Ring
Die Unternehmensgruppe Deutscher Ring, mit Hauptsitz in Hamburg, hat ihren Ursprung im Jahr 1913 und beschäftigt heute mehr als 1.700 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2007 betreute die Gruppe einen Bestand von etwa 2,6 Millionen Verträgen in den Bereichen Versicherungen, Bausparen und Kapitalanlagen. Damit gehört das Unternehmen zu den führenden Finanzdienstleistern, wenn es um Lösungen für die Alters-, Gesundheits- und Risikovorsorge von Privatkunden geht.
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