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Die Württembergische Versicherung
AG, eine Tochtergesellschaft des Vorsorge-Spezialisten
Wüstenrot & Württembergische (W&W), rät Autofahrern, ihr
Fahrzeug bis Mitte November auf Winterreifen umzurüsten. Diese sollten
mindestens bis nach Ostern montiert bleiben, da speziell im Süden Deutschlands
um diese Jahreszeit noch mit Schneefällen zu rechnen ist.
Nach Weisung der Straßenverkehrsordnung
(§2 Abs. 3a StVO) ist bei Kraftfahrzeugen die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse
anzupassen. Wer dies nicht tut und beispielsweise bei Schneeglätte
oder Glatteis mit Sommerreifen unterwegs ist, muss mit einer Geldbuße
von 20 Euro rechnen. Bei Behinderung des Verkehrs drohen eine höhere
Geldstrafe und sogar ein Punkt beim deutschen Verkehrszentralregister
beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg. Die Begründung dafür: Unzureichende
Bereifung hat in den letzten Jahrzehnten immer wieder zu schweren Verkehrsbehinderungen
geführt, ganz zu schweigen von der erhöhten Unfallgefahr.
Aus mehreren Gründen sorgen Winterreifen
für mehr Sicherheit bei Kälte, Schnee und Eis. So bestehen sie zum
einen aus einer kälteresistenten Gummimischung, die bei Minustemperaturen
weicher bleibt als ein Sommerreifen. Zum anderen verfügen sie über
ein spezielles Lamellen-Profil, das auf Schnee und Eis besonders gut
greift. Aus Sicherheitsgründen sollte das Profil mindestens vier Millimeter
betragen, auch wenn nur 1,6 mm vorgeschrieben sind.
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